„Das ist eine starke Unterstützung der Bundesregierung für die Kommunen und gerade auch für die Stadt Dortmund“, freut sich Michael Kauch, der Fraktionsvorsitzende von FDP/Bürgerliste im Rat der Stadt Dortmund. Die von SPD, Grünen und FDP getragene Bundesregierung wird ab 1. Juni die Sozialleistungen für die Geflüchteten aus der Ukraine übernehmen und den Ländern zusätzlich 2 Milliarden Euro für die weiteren Flüchtlingskosten zur Verfügung stellen. „Großstädte wie Dortmund, die überproportional Flüchtlinge aufnehmen, profitieren davon besonders“, so Kauch.

Da die Flüchtlinge aus der Ukraine nach der EU-Massenzustromrichtlinie sofort arbeiten dürfen, sei auch ihre Einbindung in die Grundsicherung nachvollziehbar. Kauch: „Damit kommt eine neue Aufgabe auf das Dortmunder Jobcenter zu: die Unterstützung der vielen ukrainischen Frauen bei der Jobsuche. Wenn der Krieg länger dauert, hilft das bei ihrer Integration auf dem Arbeitsmarkt. Denn die meisten wollen arbeiten und nicht auf Sozialleistungen angewiesen sein.“