Nachdem bereits die letzte Ratssitzung aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallen und durch einen Hauptausschuss ersetzt wurde, wird auch die für den Mai geplante Sitzung des Rates abermals nicht stattfinden. Während die Ausschüsse des Rates bereits in angepasster Form wieder tagen, bietet der Ratssaal der Stadt Dortmund nicht genügend Platz, um die Sitzung gemäß der Hygienebestimmungen durchzuführen.

„Wir hätten uns gewünscht, dass mehr Mühe in die Suche nach einer alternativen Tagungsmöglichkeit investiert worden wäre!“, sagt Lars Rettstadt (FDP), Fraktionsvorsitzender der FDP/Bürgerliste, „Dass wir derzeit als Rat nicht im Ratssaal tagen können, ist unbestritten, dafür ist der Raum im Hinblick auf die Anzahl der Ratsmitglieder zu klein. Es hätte aber sicherlich andere Orte gegeben, an denen die Sicherheit der Ratsmitglieder gewährleistet gewesen wäre!“

Dass für den Juni Termin der Ratssitzung wohl die Westfalenhallen zur Verfügung stehen werden begrüßt die Fraktion ausdrücklich.

„Der Rat, als demokratisch gewähltes Gremium muss so schnell wie möglich seine Gestaltungs- und Kontrollfunktion wieder in seiner kompletten Besetzung aufnehmen!“, ergänzt Markus Happe (Bürgerliste), der stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

„Da sich eine Mehrheit der Ratsmitglieder aber für dieses Vorgehen entschieden hatte, nachdem der Oberbürgermeister deutlich gemacht hatte, dass keine alternative Lokalität für die Sitzung im Mai zur Verfügung stehen würde, respektieren wir dies natürlich, auch wenn es bedauerlich ist und sicher mehr drin gewesen wäre“, fügt Lars Rettstadt abschließend hinzu, „Das lässt uns als Ratsmitglieder der FDP/Bürgerliste etwas unzufrieden zurück!“