Ein schwieriges Jahr für den Schulsport und das Schulschwimmen liegt hinter Kindern und Eltern. Fast alle Sportangebote sind ausgefallen, viele Kinder hatten keine Gelegenheit, schwimmen zu lernen. Grund genug für die Fraktion FDP/Bürgerliste, sich schon jetzt auf die Wiedereröffnung der Schwimmbäder vorzubereiten und den Schwimmunterricht auf die politische Agenda zu setzen.

Auf Antrag von FDP/Bürgerliste beschloss der Schulausschuss des Rates kürzlich, gemeinsame Anstrengungen zu unternehmen, um den entfallenen Schwimmunterricht schnellstmöglich nachzuholen. „Jedes Kind, das nicht schwimmen kann, ist ein Kind, das ertrinken könnte“, so Antje Joest (FDP), Mitglied im Schulausschuss. Dies fand im Schulausschuss breite Zustimmung. „Wir erwarten von der Stadtverwaltung, dass dieser Beschluss des Ausschusses jetzt zeitnah umgesetzt wird. Wir brauchen ein klares Konzept, ausgefallenen Schwimmunterricht aufzuholen. Aus unserer Sicht sollten dazu auch Angebote in Kleingruppen gehören.“

Ein weiterer Punkt, so Joest, sei die Tatsache, dass die Schulen nur das Seepferdchen als Benchmark für den Übergang zu Klasse 5 anstrebten. „Das wiegt die Eltern und Kinder in trügerischer Sicherheit – besser wäre hier das Bronzeschwimmabzeichen“. Für diesen Punkt wird sich nun ihr für Sportpolitik zuständiger Fraktionskollege Roman Senga auf Landesebene einsetzen.